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Chinesische Akupunktur bei Dr. Thomas von Rothkirch in Hamburg

Herkunft und Wirkungsweise der Akupunktur

Die Akupunktur stammt aus China und wird dort seit über 2.000 Jahren angewandt. Sie ist der wichtigste Bestandteil der „Traditionellen Chinesischen Medizin" (TCM), die zusätzlich das „Schröpfen", die „Maxibustion" (Wärmeanwendungen) und eine sehr komplexe Kräuterheilkunde beinhaltet. Als ganzheitliche Naturheilmethode wird die TCM durch den Kreis symbolisiert, in dem die gegensätzlichen Kräfte der Natur (Yin schwarz und Yang weiß) gleich stark sind, also in Harmonie stehen.

Harmonie, also auch Gesundheit, ist das Ziel der TCM und insbesondere der Akupunktur. Zum Verständnis der Akupunkturwirkung kann folgende vereinfachte Erklärung dienen:

Durch unseren Körper verlaufen Bahnen, die Meridiane, auf denen unsere Lebensenergie (das Qui) fließt. Bei Krankheit ist der Kraftfluss gestört und ungleichmäßig. An bestimmten Punkten lässt sich der Energiestrom durch Einstechen von Nadeln beeinflussen. Hierdurch wird die Harmonie wiederhergestellt und der Patient geheilt. Genauer betrachtet steht hinter der TCM ein sehr komplexes Lehrgebäude, das sich von der westlichen Medizin grundlegend unterscheidet.

Wie verlässlich ist die Wirkung der Akupunktur?

In Deutschland wurde in den letzten Jahren eine wissenschaftliche Studie zur Erforschung der Akupunkturwirkung durchgeführt, an der auch ich teilgenommen habe. Hierbei wurden bei mehr als 300.000 Patienten folgende schmerzhafte Erkrankungen untersucht: Kopf-, Lendenwirbelsäulen- (LWS-Syndrom) und arthrosebedingte Schmerzen. Diese Untersuchung förderte zur Überraschung vieler Skeptiker erstaunliche Ergebnisse zutage. Die Akupunktur ist nicht nur wirksam, sondern mehr als 80 Prozent der Patienten erfuhren eine Besserung. Das ist ein Vielfaches der Wirkung herkömmlicher Behandlungsmethoden wie Krankengymnastik, Massagen, Elektrotherapie oder Medikamente. Zudem hält die Wirkung der Akupunktur meist viel länger an als bei den anderen genannten Methoden. Übrigens setzt man die Akupunktur auch in der Tiermedizin schon lange mit großem Erfolg ein.

Bei welchen Erkrankungen kann die Akupunktur außerdem angewandt werden?

Akupunktur-Mann

Die Akupunktur kann nicht nur bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates, sondern auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen eingesetzt werden wie z.B. bei

  • Allergien
  • nervösen Störungen
  • inneren Erkrankungen
  • Übergewicht
  • Suchterkrankungen

Erwähnenswert ist, dass in China auch heute noch etwa 70 Prozent aller Erkrankungen mit Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin, insbesondere der Akupunktur, behandelt werden.

Verlauf der Meridiane auf dem Körper mit den darauf befindlichen Akupunkturpunkten. Die Meridiane sind Bahnen, auf denen unsere Lebensenergie „Qui” fließt.

Meine Akupunkturausbildung

Den ersten Lehrgang habe ich bereits vor 23 Jahren in München absolviert. Es folgten Studienaufenthalte in China (erstmals vor elf Jahren), die es mir ermöglichten, meine Kenntnisse mehr und mehr zu vertiefen. In Peking habe ich 1999 am „Akupunkturinstitut der chinesischen Akademie für Traditionelle Chinesische Medizin” eine Abschlussprüfung abgelegt. Dieses Institut wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt und gefördert. Vor der Ärztekammer Hamburg habe ich mich 2007 im Gebiet Akupunktur einer weiteren Prüfung unterzogen und dadurch die Zusatzbezeichnung „Akupunktur" erworben.