Arthroskopie bei Dr. Thomas von Rothkirch in Hamburg

Was heißt Arthroskopie?

Arthron bedeutet Gelenk, Skopie hineinschauen (beide Worte entstammen dem Altgriechischen). Gleichbedeutende Bezeichnungen sind „Schlüsselloch-Operation“ und „minimalinvasiver Eingriff“. Bei der Arthroskopie wird das Gelenk nicht aufgeschnitten, sondern es werden nur noch winzige Öffnungen angelegt, durch die eine wenige Millimeter dicke Optik und entsprechend feine Arbeitsinstrumente ins Gelenk eingebracht werden. Bild 1 zeigt schematisch eine Schulterarthroskopie wie sie auch in unserer Praxis in Hamburg durchgeführt wird, Bild 2 die Gegebenheiten im Operationssaal, Bild 3 die Arthroskopie eines Kniegelenks. Das mit der Gelenkoptik aufgefangene Bild wird auf einem Monitor in mehrfacher Vergrößerung dargestellt (Bild 4 zeigt den inneren Anteil des Kniegelenks mit einem Riß des Innenmeniskus). Die Belastung für Sie als Patient ist bei einem minimalinvasiven Eingriff viel geringer als bei einer herkömmlichen Operation. Dementsprechend geht die Erholung auch viel schneller vonstattten.

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Bild 3
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Bild 5

Welche Gelenke lassen sich arthroskopisch behandeln?

Grundsätzlich könnte jedes Gelenk arthroskopisch behandelt werden. In der Praxis hat sich die Arthroskopie an folgenden Gelenken bewährt: Kniegelenk, Schulter, Handgelenk, Ellbogen, oberes Sprunggelenk und am Hüftgelenk (hier allerdings mit sehr eingeschränkten Möglichkeiten aufgrund der Anatomie).

Was ist arthroskopisch machbar?

Arthroskopisch sind fast alle Behandlungen an Gelenken möglich außer dem Gelenkersatz (s. auch Endoprothetik). So wird die Arthroskopie eingesetzt zur Entfernung kranken Gewebes wie z.B. der Glättung von defektem Gelenkknorpel, Entfernung eines beschädigten Meniskus oder der entzündeten Gelenkinnenhaut (Bild 5: Entfernung der entzündeten Gelenkinnenhaut; s. auch Knieerkrankungen). Des Weiteren kann eine Arthroplastik (d.h. Gelenkumformung) vorgenommen werden. Dies ist bei einer Arthrose des Schultereckgelenks möglich, indem arthroskopisch ein Teil des Gelenks entfernt wird (Link zu Schultererkrankungen). Schließlich können verletzte Strukturen wiederhergestellt werden. Am besten hat sich hier der Ersatz des vorderen Kreuzbandes und die Naht eines gerissenen Meniskus am Knie bewährt. Möglich ist auch die Naht einer defekten Rotatorenmanschette an der Schulter (s. auch Schultererkrankungen), wenngleich es umstritten ist, ob der Operationserfolg nicht besser ist, wenn der Eingriff durch eine „offene“ Operation (d.h. über einen kleinen Schnitt) erfolgt.