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Ultraschall (Sonografie) bei Dr. Thomas von Rothkirch in Hamburg Dr. Thomas von Rothkirch | Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie · Akupunktur
Was heißt Ultraschall
 Bild 1
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Ultraschallwellen liegen oberhalb der von uns hörbaren Schallwellen und zwar in einem Frequenzbereich zwischen 20 kHz und 1 GHz. Ein Orthopäde verwendet Ultraschall - wie wir in unserer Praxis in Hamburg zur Diagnostik (Bild 1).
Es handelt sich – wie das Röntgen – um ein sogenanntes bildgebendes Verfahren.
Dabei gelangen von einer Sonde ausgehende Schallwellen in den Körper und werden
von den verschiedenen Geweben unterschiedlich stark reflektiert, wodurch ein
Bild entsteht, das einem Schnittbild gleicht. Die Schallwellen „durchschneiden“ also
das Gewebe im Gegensatz zum Röntgen, das ein Abbild des untersuchten Objekts
im Sinne einer Projektion darstellt.
Die Qualität der Ultraschallgeräte hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert,
so dass – im Bereich der Orthopädie – auch feine Strukturen wie Fingersehnen
und Fingergelenke darstellbar sind.
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Was ist mit Ultraschall sichtbar?
Mit dem Ultraschall lassen sich – umgekehrt wie beim Röntgen – Weichteilstrukturen
darstellen, nicht jedoch Strukturen der Knochen (Bild 2). Schallwellen werden
vom Knochen vollständig reflektiert, so dass jenseits der Knochenoberfläche kein
Bild mehr, sondern ein „Schallschatten“ entsteht (Bild 3). Die Qualität der Darstellung
ist nicht ganz so gut wie bei der Kernspintomografie (MRT), die ebenfalls zur
Weichteildiagnostik eingesetzt wird. Eine Ultraschalluntersuchung ist aber wesentlich
schneller und preiswerter durchführbar.
Bild 2 |
Bild 3 |
Einsatz der Ultraschalldiagnostik in der Orthopädie
Ultraschall wird bereits seit über 20 Jahren zur Untersuchung der Hüften von
Säuglingen angewandt und zwar im Rahmen von Routineuntersuchungen, die meist
direkt nach der Geburt durchgeführt werden. Hiermit lässt sich eine Fehlanlage
der Hüfte, die Hüftdysplasie, mit großer Genauigkeit erkennen.
Im Säuglingsalter kann die Hüftdysplasie in der Regel zur Ausheilung gebracht
werden. Die Ultraschalltechnik hat somit dazu beigetragen, dass es heutzutage
viel weniger Menschen mit einer Hüftdysplasie gibt.
Weitere Einsatzbereiche der Ultraschalldiagnostik sind vor allem die Schulter
und die Hüfte (bei Erwachsenen), aber auch alle anderen Gelenke sowie Sehnen
und Muskeln. Die Schulter ist der Ultraschalldiagnostik besonders gut zugänglich
(Bild 4); hier können Schäden der Rotatorenmanschette und der Bicepssehne sehr
genau erfasst werden (Bild 5). Strukturen im Gelenk wie die Gelenklippe an der
Schulter oder die Menisken am Knie sind ultraschalltechnisch allerdings nicht
darstellbar, da hier der angrenzende Knochen die schalltechnische Darstellung
der Strukturen verhindert.
Bild 4 |
Bild 5 |
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