Darstellung der anatomischen Strukturen des Kniegelenks

Bild-1-a-Knie 01
Bild-1-a (links): Kniegelenk von vorne mit den drei verschiedenen Abschnitten: 1. der Innenbereich, in dem sich die innere Gelenkrolle gegen die innere Fläche des Schienbeinkopfs bewegt, 2. der Außenbereich mit der äußeren Gelenkrolle und der äußeren Fläche des Schienbeinkopfs und 3. die Kniescheibenrückfläche mit dem Gleitlager der Kniescheibe.
Bild-1-b-Knie 02
Bild-1-b (rechts): Kniegelenk von vorne mit Bezeichnung der wichtigsten Kniebinnenstrukturen (Seitenbänder, Kreuzbänder, Menisken)

 

 

 

 




Bild-2-Knie 01
Bild-2: Röntgenbild eines gesunden Kniegelenks von vorne: Die Gelenkspalten sind innen und außen gleich weit. Der Gelenkspalt entspricht dem Knorpel, der sich im Röntgenbild nicht darstellt.
Bild-3-Knie 01
Bild-3: Knie von der Seite: Hier sehen Sie besonders die unzureichende Passgenauigkeit der Gelenkflächen zwischen Oberschenkel und Schienbeinkopf. Diese fehlende Kongruenz wird durch die Menisken (s. Bild 4) ausgeglichen, so dass sich Kräfte bei Belastungen gleichmäßig vom Ober- auf den Unterschenkel übertragen können. Dies ist besonders wichtig bei Bewegungen, wobei sich die flexiblen Menisken jeder Gelenkstellung anpassen.
Bild-4-Knie 01
Bild-4: Blick auf den Schienbeinkopf von oben: Hier sind gut die Menisken, die aus sogenanntem Faserknorpel bestehen und etwas beweglich sind, und die Kreuzbänder zu erkennen. Die Kreuzbänder stabilisieren den Unterschenkel nach vorne (vorderes Kreuzband) und nach hinten (hinteres Kreuzband), die Seitenbänder naturgemäß das Knie innen und außen.